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Teil 3: lieber qualitativ hochwertige Bilder – dafür weniger!

Ohja, ich glaube wir kennen das heutzutage alle!

Unsere Festplatte voll mit Bildern, die wir ab und an mal durchschauen – meist nur für uns alleine, da wir die Bilderflut selten jemand Anderem zumuten möchten…

Ich habe mich schon oft gefragt: haben diese vielen Bilder überhaupt noch einen Mehrwert für mich? Meine Familie? Und vor allem die Kinder? Die ja irgendwann ihre Bilder einmal in der Hand halten möchten, um sie ihren eigenen Kindern zu zeigen.

Wie kann ich also diese Bilderflut etwas einschränken?

Ich für mich bin dazu übergegangen (bzw. ich versuche es ) nicht einfach nur mit der Kamera bei jeder Gelegenheit ‚drauf zu halten‘ , sondern lieber ein paar Mal im Jahr, neben den Urlauben natürlich, ganz bewusst zu überlegen, was man mit den Kindern unternehmen könnte, um dann schöne Fotos zu machen! So haben sich Aktivitäten aus dem Familienleben, wie das Baden der Kinder oder das Zubettbringen, Ausflüge oder auch das Plätzchen Backen zu Weihnachten, als Beispiele, bei meiner Familie als schöne Anlässe für regelmäßige Familienbilder entwickelt.

Viele Momente mit den eigenen Kindern bekommt man selbst nur ganz schwer eingefangen, ganz zu schweigen von den Emotionen, die das Kind in diesem Moment seiner Mama/ seinem Papa gegenüber zeigt. Das sollte man genießen können – diesen Augenblick – da muss dann das Schnappschuss-Foto auch mal zurückstecken können!


 

Natürlich fotografiere ich auch viel im Alltag. Bei schönen Augenblicken, die ich für meine Kinder gerne festhalten möchte, greife ich spontan zur Kamera oder probiere etwas aus und experimentiere mit verschiedenen Lichtsituationen. Jedoch sortiere ich danach immer gleich aus, entweder direkt auf der Kamera oder dann am PC und versuche somit wirklich nur die schönsten und besten Bilder zu behalten und zu bearbeiten. Das kostet gerade am Anfang etwas Mut und Überwindung, Bilder wieder zu löschen. Doch neben einer konsequenten Fotokatalogisierung mit Archiv und Schlagwörtern ist das Löschen von Bildern für mich die einzige Rettung geworden, um nicht irgendwann in meiner Bilderflut zu versinken.

Denn ist es nicht so, spätestens beim Erstellen eines Fotobuchs am Jahresende oder zum Geburtstag der Kinder wird einem dann klar: die richtige Auswahl treffen wird mit steigender Anzahl an Schnappschüssen auf dem Computer und zusätzlich auf dem Handy nicht gerade einfacher 😉 Aus Frust oder aus Zeitgründen schieben wir somit das leidige Thema ‚Fotobuch/Fotoalbum erstellen‘ immer wieder vor uns her…

Und wo ich gerade das Thema Fotobücher anschneide: in meinem nächsten Teil der Serie erzähle ich euch ein wenig darüber, warum es so wichtig ist Bilder auf Papier zu bringen und welchen Stellenwert diese für mich haben.

 

Weitere Artikel:
Teil 1: Mit diesen 8 Tipps schaffst du es deine Kleinen für tolle Fotos zu animieren…

Teil 2: LICHT – Sehen & Verstehen und welche Ausrüstung mir hilft, schöne Kinderfotos zu erstellen

Teil 4: Bilder zu Papier bringen! Warum Abzüge und Bücher so wertvoll sind

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